Gärtner, Gerhard – Denke daran, daß du bist. Gedanken in Poesie und Prosa

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Denke daran, daß du bist

 

978-3-932090-03-5

Ein Mann beschreibt die Landschaft, die ihm Heimat geworden ist: den Oberharz und die Gemeinde Buntenbock, aber auch Orte, an denen er sich während seiner Reisen aufhielt. Im Herbst des Lebens stehend, zeigt er seine Beziehungen zu den Jahreszeiten, zu ihren Schönheiten und Reizen.
Gerhard Gärtner, 1913 in behüteten Verhältnissen in Berlin geboren, erlebte eine glückliche Jugend, in der er auch Rügen, den Harz und die Heide, insbesondere aber die Mark Brandenburg kennenlernte, ihm Liebe zur Natur wesenseigen wurde. Wanderungen, vor allem mit dem Harzklub, führten ihn auch in die Alpen und an den Bodensee. Der Konkurs des Vaters brachte die Familie nach Buntenbock.
1935 Soldat geworden, erlitt Gerhard Gärtner drei Verwundungen und erlebte das Kriegsende als persönliche Niederlage. Er kehrte zurück nach Buntenbock und arbeitete nach einigen Jahren Arbeitslosigkeit als Elektriker in Osterrode. Daneben war er schon 1946 dem Harzklub e.V. beigetreten und erwarb sich hier einen Ruf als langjähriger Vorsitzender und Chronist von Buntenbock.
Nach 45 Ehejahren verstarb ihm im Dezember 1990 seine Ehefrau. Das gab ihm einen Anstoß, wieder, wie in früher Jugend schon, in Gedichten und kleinen Prosatexten über Natur und Landschaft, aber auch über die Beziehungen zwischen den Menschen nachzudenken. Entstanden sind so Arbeiten, die von den Schönheiten der Natur, aber auch von den Belastungen durch den Menschen reden. Aufgenommen in die kleine Auswahl wurden auch Texte, in denen sich Gerhard Gärtner kritisch mit dem Glauben und der Auffassung, der Mensch solle sich die Erde untertan machen, auseinandersetzt.

 

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