Geffert, Hans J./Howald, Horst – Die Weisse Frau von der Gruselei


Geffert, Hans J./Howald, Horst – Die Weisse Frau von der Gruselei

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Die Weisse Frau von der Gruselei. 

Sagen des Kreises Schönebeck nach alten Quellen gesichtet und bearbeitet von Hans-Joachim Geffert und Horst Howald mit Zeichnungen von Günter Zenker und Illustrationen aus fünf Jahrhunderten

978-3-928703-72-7

Sagen sind Teil unserer Volksdichtung. Sie berichten von germanischen Göttern und vom Teufel, von Wassermännern und Nixen, von Kobolden und Zwergen, von Geistern und umgehenden Toten. Andere Volkssagen beziehen sich auf histoische Geschehnisse in unserem Gebiet. Das Land zwischen Elbe und Saale ist seit Jahrtausenden besiedelt und war vor etwa 1000 Jahren Grenzgebiet, in dem Germanen/Deutsche und Slawen auf engstem Raum zusammenlebten. Hier trafen unterschiedliche Glaubensvorstellungen und Bräuche aufeinander, die sich auch in der Sagenwelt widerspiegeln. Die beiden Bearbeiter haben zunächst unabhänig voneinander in vielfältigen alten Quellen die Sagen aus unserem Kreis gesichtet. Dabei konnten sie sich insbesondere auf Einzelveröffentlichungen von heimatlichen Volkskundlern in den 20er und 30er Jahren dieses Jahrhunderts stützen. Nun legen sie gemeinsam erstmals für unser Gebiet eine umfassende Sagensammlung vor und kommen damit einem immer stärker werdenden Bedürfnis von Interessenten entgegen.

 

Inhalt

Atzendorf – Der Riese von Borne – Der Teich von Eimeke  
Barby – Wie die Saale zu ihrem Namen kam – Die Saalhornzwerge – Die Blume der Saalhornzwerge – Der Gerd vom Saalhorn und der Wanderbursche  – Die Jungfer vom Saalhorn – Als Drusus zur Saalemündung kam – Wie die Stadt Barby ihren Namen erhielt – Wie die Stadt Barby zur Marienkirche kam – Die Heinzelmännchen von Barby – Hermann Fried, der fromme Hir
Biere – Wie ein Bierer Schäfer die Elmener Solquelle entdeckte – Die Kirchenruine des wüsten Dorfes Nalpke
Breitenhagen – Frau Harke und der Fährmann – Der Bauer und der Teufel – Der Gewitterhund – Der Geldraub von Breitenhagen 
Brumby – Die Vertreibung des Kobolds
Calbe – Das Saaleweiblein – Die drei Kreuze bei Calbe – Die Geister vom Speckteich – Das Steinkreuz an der Nienburger Straße – Was Till Eulenspiegel in unserer Gegend an Späßen trieb – Wie sich Till für den Spott beim Bad in der Saale revanchierte – Wie sich Till beim geizigen Hauswirt Meier aus Hohendorf rächte – Wie Till zwei Diebe narrte – Wie Till im Spital von Calbe Kranke heilte – Das Reitermännchen aus der Kanalgasse 
Eggersdorf – Die Nixen des Eggersdorfer Springs
Eickendorf – Der Stein und die Pappel vor der Eickendorfer Schmiede – Das Kirchenläuten in Eickendorf – Der keifende Priester 
Förderstedt – Der Rüsternbaum von Luxdorf – Das unheimliche Glockengeläut
GIinde – Der Schäfer und die Springwurz – Der Ritter Gebhard – Der Trompeter von Glinde
GIöthe – Die Kornmuhme 
Gnadau – Die kleine Brezelverkäuferin– Der Gnadauer Schwesternbusch
Großmühlingen – Der Geheimgang vom Weinberg – Der Mordstein 
KIeinmühlingen – Der Schäfer von Kleinmühlingen
Lödderitz – Die umgebaute Ritterburg im Eichwald
Pechau – Die heilige Eiche in der Kreuzhorst
Plötzky – Die wandelnde Nonne – Wie die Plötzkyer Klosterurkunden verschwanden
Pömmelte – Der Schäfer von Pömmelte – Der Kater von Monplaisir 
Pretzien – Die Klosterglocke
Randau – Das Ende der Feste Randau
Ranies – Wie Ranies zu seinem Wappen kam – Der nächtliche Reiter von Ranies
Rosenburg – Die Schlüsseljungfrau von Rosenburg – Die “Weiße Frau” von der Gruselei– Wie aus der Rosburg Rosenburg wurde – Wie der Hasselbusch entstand – Die Jungfrau im Sarge 
Sachsendorf – Der Doggenstein
Schönebeck – Die Opferfeuer der Germanen auf dem Hummelberg – Der Stein am Spring der Wüstung Borne – Wie der heutige Ortsteil Frohse seinen Namen erhielt – Wie die Stadt Schönebeck erobert wurde – Der unterirdische Burggang von Salzelmen – Der tote Bräutigam – Der Schellenmourtz von Schönebeck– Der Streit um die wüste Folkwitzer Flur – Das Streitfeld – Der Schatzgräber von Schönebeck – Die “Weiße Frau” vom Gertraudenfriedhof – Die verruchte Tat des “Wilden Jägers” – Warum Frohse noch immer Kopfsteinpflaster hat
Schwarz – Wie es zur Gründung des Klosters Gottesgnaden kam – Der betrunkene Probst 
Tornitz – Der Nickert verlangt Opfer – Der Nickert und die Hebamme – Der Nickert vertauscht Kinder – Die Rache der Nixe 
Trabitz – Der Glockenstein von Trabitz
Welsleben – Die verkehrte Kirche von Welsleben
Wespen Die toten Seelen von Iritz – Die Räuber von Zeitz 
Zens – Wodan am Wartenberg 
Zuchau – Der Schimmelreiter von Zuchau – Das Zuchauer Steinkreuz
 
Quellenverzeichnis 
 
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