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Wernstedt, Rolf – Zwischen allen Zeiten. Autobiografische Vergewisserungen

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Zwischen allen Zeiten. Autobiografische Vergewisserungen

978-3-86289-191-7
 

Prof. Rolf Wernstedt, Ex-Kultusminister und Ex-Landtagspräsident von Niedersachsen, blickt auf einen Teil seiner Lebensgeschichte zurück: die ersten 18 Jahre. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Tangeln in der Altmark, stieg er am 19. August 1958 in Stendal in den Zug nach Berlin, um die DDR zu verlassen und ein neues Leben in der Bundesrepublik, „im Westen“, zu beginnen. Was war das für ein Leben, das er aufgab, wie haben ihn diese Jahre geprägt, wie hat man ihn „im Westen“ aufgenommen, was verbindet seine Biografie mit vielen Anderen, die diesen Weg gegangen sind?

„Es ist ein Beschreibungsversuch, der ein Beitrag sein könnte, in der deutsch-deutschen Debatte der Gegenwart Hintergründe zu verstehen, die aus längerer Zeit wirken als die auf die 1980er Jahre fixierte Geschichtserzählung über die DDR.“
Es sind viele Zeiten, die in diesem zeitgeschichtlich kurzen Abschnitt stecken: die Nazizeit mit dem Zweiten Weltkrieg, die Nachkriegsjahre, die frühe DDR und die Bundesrepublik – es ist ein Leben zwischen allen Zeiten.

 

Inhalt

1945 und davor
Amerikaner auf dem Hof
Der Hof
Nicht-Kriegs-Erinnerungen
Mein Vater Wilhelm Gericke
Frühkindliche Kleinsterinnerungen und die Fremden
Polen auf dem Hof und in den Dörfern
Zweimal Tod im April 1945 in Tangeln und ihr historischer Zusammenhang
Kriegsfolgen 1945 ohne zu verstehen
Die nicht enden wollende Trauer um den gefallenen Sohn und Bruder Joachim Wernstedt

Unmittelbare Nachkriegszeit bis etwa 1950
Allgemeines
Dominante menschliche Beziehungen
Ökonomie und Arbeit auf dem Bauernhof der 40er und 50er Jahre und das Verhältnis zu Tieren
Mein Stiefvater Kurt Fröschke
Grundschule und die Lesebücher für das 2. und 3. Schuljahr
Flüchtlingskinder und andere Spielkameraden
Feiern und Feste und ihre nachhaltige Bedeutung
Der 3. Juni 1949 und seine familiäre Bedeutung
Bedeutung der Grundschule und der dörflichen Strukturen für die persönliche Entwicklung
Bildung im engeren Sinn

Die Jahre 1950­­–1954
Schulwechsel nach Beetzendorf und seine Umstände
Das Lesebuch für die 5. und 6. Schuljahr 1950
Politik im Kindesalter 1950–1954
Zwei existentielle Erlebnisse
Lesen
Kirche und Religion
Denkmäler
Kinderarbeit auf dem Hof, die finanzielle Situation des Hofes und der Schulwechsel auf die Oberschule

Selbstwerdung im Jugendalter 1954–1958
Eintritt in neue Zusammenhänge
Bewusstseins-Erweiterung außerhalb der Schule (Tanzen, Sport, Feiern, Reisen)
Die Oberschule Beetzendorf

Lebensentscheidung mit 18 – Das Ende der Schulzeit – Triumph und Elend
Von einer anderen Welt – Unfreiheit in der Freiheit
Zwang zur Sonderreifeprüfung 1958–1959

Ossi und Wessi – Gedanken zu einer verderblichen Rede

Nachbemerkungen

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