Das zwölfte Buch. Texte der Schulschreiber zu Laucha


Das zwölfte Buch. Texte der Schulschreiber zu Laucha

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Das zwölfte Buch. Texte der Schulschreiber zu Laucha

Schulschreiberprojekt des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt e.V. und der Friedrich-Bödecker-Grundschule Laucha
herausgegeben von Katharina Mälzer

978-3-86289-158-0

Texte der Schulschreiber von Laucha: Denise Erl, Mika Geiger, Bastian Hahnemann, Martha Hille, Feliz Hofmann, Alina Ihle, Lukas Kaiser, Theresa Kecke, Josie Knauth, Lea-Marie Plessgott, Alexander Schlag, Paul Schneller, Aaron Schönburg, Lina Ziehme, Patric Ziehme

Ab wann spricht man von Tradition? Schon ab dem 12. Mal? Auf jeden Fall ist es wunderbar, was die Friedrich-Bödecker-Grundschule in Laucha und der Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt Jahr für Jahr schaffen: den schreibwilligen Schülern der Klassen 4 eine Plattform zu geben, eigene Geschichten zu schreiben.
Neben dem Unterricht gibt es dafür Raum und Zeit!

Vorwort

Ein Schuljahr ohne ein Schreibprojekt ist an unserer Grundschule nicht mehr vorstellbar. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Schule die einzige in Deutschland ist, die so kontinuierlich dieses Projekt durchführen kann. Das verdanken wir vor allem dem großen Engagement des Geschäftsführers des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt Jürgen Jankofsky, der dieses Projekt von Anfang an begleitet hat. Dass Viertklässler einfach mal so Geschichten zu Papier bringen, ist natürlich nichts Selbstverständliches. So werden alle Kinder, sobald sie lesen und schreiben können, an das Dichten herangeführt. Und so sind die Schülerinnen und Schüler stets gespannt darauf, bei wem sich der Schreibfleiß auszahlt und wer mit einer Ernennungsurkunde ausgezeichnet wird. Es ist für jeden etwas Besonderes, an einem Schreibprojekt teilnehmen zu dürfen. Dass jedes neue Büchlein für überraschende Geschichten sorgt, liegt eben auch daran, dass in jedem Jahr ein anderer Schriftsteller an die Schule kommt. In diesem Jahr ist es Katharina Mälzer, die den Kindern die unterschiedlichsten Texte entlockte. Sie legte vor allem viel Wert darauf, mit jedem Schulschreiber im Gespräch zu bleiben, über die gerade entstandenen Texte zu diskutieren und dabei Tipps und Anregungen zu geben. Die Zeit, in der sie mit den Viertklässlern arbeitete, verging wieder viel zu schnell. Kaum waren die Schulschreiber dabei, Worte in Geschichten zu fassen, waren zwei Schulstunden schon vorbei. Die Viertklässler bestätigten, dass sie in diesen Stunden viel Neues gelernt, reichlich nachgedacht, sich an Erlebtes erinnert, viel geschrieben, verworfen und Gedanken neu zu Papier gebracht haben. Ebenso haben sie gelernt, auch mal kritisch eigene Texte zu betrachten. Viel Spaß hat es den Kindern bereitet, aus ihren Namen Wörter zu bilden und daraus kleine Geschichten entstehen zu lassen. Und als man über Ferien schrieb, waren die Erlebnisse wieder spürbar. Es entstanden mehr als zwölf Geschichten im zwölften Büchlein. Einen ersten Eindruck erhielten Mitschüler bereits zur ersten Lesung, in der schon einige Texte vorgetragen wurden. Lina, Feliz und Bastian schreiben auch heute noch in ihrer Freizeit gern Geschichten. Das zeigt die Nachhaltigkeit dieses Projektes.

Auch in diesem Jahr wurden die Schulschreiber und Katharina Mälzer durch die erfahrene Pädagogin Gesa Bähler unterstützt. Sie begleitet schon über Jahre die Projekte und steht allen gern zur Seite.
Wir freuen uns immer darüber, dass der Bestand der Schulbibliothek jedes Jahr mit weiteren von Schülern der Grundschule geschriebenen Büchern bereichert wird.
Allen Beteiligten am Entstehen des zwölften Schulschreiberbuches gilt unser großer Dank!

Christiane Wiedenbeck

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