Meyer, Frank – Arzneimittel-Hände der Götter


Meyer, Frank – Arzneimittel-Hände der Götter

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Ethik der Verordnung und Anwendung von Arzneimitteln

978-3-935358-28-6

Information oder Desinformation der Ärzte und Patienten • Von Lifetime- zu Lifestyle-Medikamenten • Trugschlüsse – epidemiologische Studien, Surrogat-Marker, Risikoreduktionen, Innovationen • Marktführer und Generika • Umstrittene Arzneimittel – Arzneimittelmüll • Cholesterol-Non-Konsensus • Hochdruckbehandlung – weniger kann mehr sein! • Nootropika gegen Demenz? • Multiple Sklerose – Läßt ein neues Medikament wirklich hoffen? • Sind Anti depressiva Superplacebos? • Schmerztherapie – in Deutschland ein Stiefkind? • Diabetes mellitus Typ 2 – Rationales. Auf der Spurensuche in UKPDS • Diabetes mellitus Typ 2 – Irrationales. Alpha-Liponsäure hat die klinischen Erwartungen nicht erfüllt! • Der grippale Infekt und die Antibiotika – eine unendliche Geschichte • Rheumasalben – Unsicherheiten bei der topischen Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika • Onkologie – therapeutischer Aktionismus als Selbstschutz für den Arzt? • Phytopharmaka – die Behandlung mit Heilpflanzen • Epilog Medikamente sind keine Substanzen zum beliebigen Gebrauch. Aus ihrer Anwendung resultieren Chancen aber auch Risiken. Es ist eine Aufgabe der Klinischen Pharmakologie, die Chancen zu erhöhen und die Risiken zu minimieren. Im Rahmen der in Deutschland herrschenden Therapiefreiheit haben die Ärzte viele Gestaltungsmöglichkeiten. Der Risikominimierung dient auch eine redliche industrieunabhängige Information. Leider werden im täglichen Leben Ärzte und Patienten häufig desinformiert. Auf die Tricks der Marketingexperten und Opinion Leaders der Pharma-Industrie wird an vielen Beispielen eingegangen. Die Therapiefreiheit lässt sich nur erhalten, wenn wir eine rationale individuelle Pharmakotherapie betreiben – auf der Basis wissenschaftlicher Erfahrungen (Evidence Based Medicine)! Der Patient muss das Notwendige erhalten – ohne Einschränkungen. Das Mögliche kann schon zu viel sein. Ausführliche, den Kapiteln zugeordnete Literaturverzeichnisse (626 Zitate), schaffen den Zugang zu weiteren Informationen. Interessenten: Der mündige Patient, der Gesunde, Ärzte aller Fachrichtungen, Pharmakologen, Apotheker, Mitarbeiter der Industrie, Gesundheitspolitiker, Studenten der Medizin und Pharmazie

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