Die Dünne Dunkle Frau. Texte zum Krieg. Anthologie


Die Dünne Dunkle Frau. Texte zum Krieg. Anthologie

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Die Dünne Dunkle Frau.

978-3-932090-98-1

Anthologie des Freien Deutschen Autorenverbandes und des Literaturbüros Sachsen-Anhalt
„Die dünne dunkle Frau“ steht in diesem Buch auch für die schwierige, aber nie aufgegebene Hoffnung, dass die Menschen einmal doch miteinander jenen berühmten „ewigen Frieden“ schließen, den Immanuel Kant vor nun 205 Jahren ersehnt und philosophisch-nüchtern entworfen hatte. Wie wir aus der internationalen politischen Diskussion um das umstrittene Eingreifen in den Kosovo-Krieg wissen, ist diese Schrift vom „ewigen Frieden“ aktueller denn je – und wir sehen , wie weit noch der Weg der Vernunft zum Frieden ist. Literatur, wenn sie ihren Namen verdient, ist auf diesem Weg stets schon ein Stück voraus und sei es nur dadurch, dass sie die Schrecknisse und vor allem die (Ab)Gründe von Kriegen beschreibt. Autorinnen und Autoren Sachsen-Anhalts tun dies hier, und sie tun es auf die ihnen mögliche Weise, und so überwiegen vor allem bei den Älteren jene autobiographische Fahrten durch die Hölle des Krieges, die so nur noch sie mitteilen können. Aber auch die Jüngeren haben ihr gewichtiges Wort da, wo der zum Glück schon so lange erhaltene transatlantische Frieden trügerisch wird oder gar brüchig. Gewalt – auch die in den Köpfen – ist allemal der Treibstoff möglicher Kriege. Darauf immer wieder mahnend und beschreiben hinzuweisen, ist Arbeit an der Zukunft des Kant’schen ewigen Friedens.
Dieses Buch beginnt mit einem Vermächtnis des Opfer des Krieges und zugleich des verstorbenen Dichters Bernd-Dieter Hüge, der aus Königsberg stammte wie Immanuel Kant. Erstmals sind die Anfangspassagen seiner großen Erzählung „Flucht und Welle, namenlos“ hier zu lesen. Sie setzt ein Denkmal für „die dünne dunkle Frau“ – für alle die Ehefrauen, Mütter und Großmütter, die mit ihrer Kraft und mit ihrem Handeln noch stets die Hoffnung auf Frieden durch die Kriege hindurch bewahrt haben.

 

Inhalt:
Bernd-Dieter Hüge: Flucht und Welle; namenlos
Christel Trausch: Feinde; Kinderbegräbnis im Krieg; Im Feld; Menschliches Frühjahr
Adalbert Schwarz: Das Trauma
Johanna Müller: Vorahnung
Jürgen Spitzer: Meines Vaters Kind sein; Als mein Vater zur Beerdigung
Karin Grott: Kindheitserinnerungen; Warten an der Regenbogenbrücke
Herbert O. Glattauer: Der Krieg als Medienereignis
Arthur Hönger: Nie wollten wir Waffen tragen
Holm Meyer: Die Begegnung
Gerhard Huhn: Das schönste Liebeslied; Ein Bäumchen zwischen Krieg und Frieden
Heinz Kruschel: Julitag in der Schulstraße
Hans Eberhard Fischer: Der Panzerzug ...
Heinz Glade: Woina Pleni
Dieter Mucke: Vision; Elegie; Schweigsamer Besuch; Abendlandschaft; Kriegsbericht; Das leuchtende Beispiel
Hans-Jürgen Steinmann: Der Mann mit dem Schwert
Peter Biele: Zuflucht
Bernd Böttcher: Timofej oder Kein schöner gelber Sand
Dirk Bierbaß: Verzicht; Raketen; Winter
Gert Kolbe: Das graue Schiff; Ein Meter fünfzig
Birgit Herkula: Das Feld meiner Leichen; Zeit wie ein graues Feld
Elisabeth Graul: Angst in den Augen neben uns; Stacheldraht; Als die Mauer
Reiner Bonack: Wie Mohn tropft Riss; Dach Geschoß; Trainerstimme; Nach dem Spiel; Märchenhafte Erwartung; Einen Frieden lang
Karl-Heinz Klimt: Ein nicht meldepflichtiger Schaden
Christoph Kuhn: Garnison; He was machen wir nun 
Reinhard O. Hahn: Sieben Leben
Ralf Meyer: Heiner-Müller-Hologramm; Saved!
Astrid Hutten: Unter trockenen BlätternInhalt:
Bernd-Dieter Hüge: Flucht und Welle; namenlos
Christel Trausch: Feinde; Kinderbegräbnis im Krieg; Im Feld; Menschliches Frühjahr
Adalbert Schwarz: Das Trauma
Johanna Müller: Vorahnung
Jürgen Spitzer: Meines Vaters Kind sein; Als mein Vater zur Beerdigung
Karin Grott: Kindheitserinnerungen; Warten an der Regenbogenbrücke
Herbert O. Glattauer: Der Krieg als Medienereignis
Arthur Hönger: Nie wollten wir Waffen tragen
Holm Meyer: Die Begegnung
Gerhard Huhn: Das schönste Liebeslied; Ein Bäumchen zwischen Krieg und Frieden
Heinz Kruschel: Julitag in der Schulstraße
Hans Eberhard Fischer: Der Panzerzug ...
Heinz Glade: Woina Pleni
Dieter Mucke: Vision; Elegie; Schweigsamer Besuch; Abendlandschaft; Kriegsbericht; Das leuchtende Beispiel
Hans-Jürgen Steinmann: Der Mann mit dem Schwert
Peter Biele: Zuflucht
Bernd Böttcher: Timofej oder Kein schöner gelber Sand
Dirk Bierbaß: Verzicht; Raketen; Winter
Gert Kolbe: Das graue Schiff; Ein Meter fünfzig
Birgit Herkula: Das Feld meiner Leichen; Zeit wie ein graues Feld
Elisabeth Graul: Angst in den Augen neben uns; Stacheldraht; Als die Mauer
Reiner Bonack: Wie Mohn tropft Riss; Dach Geschoß; Trainerstimme; Nach dem Spiel; Märchenhafte Erwartung; Einen Frieden lang
Karl-Heinz Klimt: Ein nicht meldepflichtiger Schaden
Christoph Kuhn: Garnison; He was machen wir nun 
Reinhard O. Hahn: Sieben Leben
Ralf Meyer: Heiner-Müller-Hologramm; Saved!
Astrid Hutten: Unter trockenen Blättern
Inhalt:
Bernd-Dieter Hüge: Flucht und Welle; namenlos
Christel Trausch: Feinde; Kinderbegräbnis im Krieg; Im Feld; Menschliches Frühjahr
Adalbert Schwarz: Das Trauma
Johanna Müller: Vorahnung
Jürgen Spitzer: Meines Vaters Kind sein; Als mein Vater zur Beerdigung
Karin Grott: Kindheitserinnerungen; Warten an der Regenbogenbrücke
Herbert O. Glattauer: Der Krieg als Medienereignis
Arthur Hönger: Nie wollten wir Waffen tragen
Holm Meyer: Die Begegnung
Gerhard Huhn: Das schönste Liebeslied; Ein Bäumchen zwischen Krieg und Frieden
Heinz Kruschel: Julitag in der Schulstraße
Hans Eberhard Fischer: Der Panzerzug ...
Heinz Glade: Woina Pleni
Dieter Mucke: Vision; Elegie; Schweigsamer Besuch; Abendlandschaft; Kriegsbericht; Das leuchtende Beispiel
Hans-Jürgen Steinmann: Der Mann mit dem Schwert
Peter Biele: Zuflucht
Bernd Böttcher: Timofej oder Kein schöner gelber Sand
Dirk Bierbaß: Verzicht; Raketen; Winter
Gert Kolbe: Das graue Schiff; Ein Meter fünfzig
Birgit Herkula: Das Feld meiner Leichen; Zeit wie ein graues Feld
Elisabeth Graul: Angst in den Augen neben uns; Stacheldraht; Als die Mauer
Reiner Bonack: Wie Mohn tropft Riss; Dach Geschoß; Trainerstimme; Nach dem Spiel; Märchenhafte Erwartung; Einen Frieden lang
Karl-Heinz Klimt: Ein nicht meldepflichtiger Schaden
Christoph Kuhn: Garnison; He was machen wir nun 
Reinhard O. Hahn: Sieben Leben
Ralf Meyer: Heiner-Müller-Hologramm; Saved!
Astrid Hutten: Unter trockenen Blättern

 

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