Wappler, Gerlinde – Menschen um Gleim I "Sie sind ein ungestümer Freund"


Wappler, Gerlinde – Menschen um Gleim I "Sie sind ein ungestümer Freund"

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"Sie sind ein ungestümer Freund."

978-3-932090-48-6

Johann Wilhelm Ludwig Gleim war ein äußerst kontaktfreudiger Mensch, deshalb läßt er sich besonders gut durch die Menschen charakterisieren, zu denen er in Beziehung stand. Er korrespondierte mit etwa 400 Persönlichkeiten. Bei den hier vorgestellten Personen kann es sich also nur um eine bescheidene Auswahl handeln.

Die biographischen Skizzen sind mit Blickrichtung auf Gleim geschrieben und können und wollen nicht sämtliche Werke der Vorgestellten und ihre volle Bedeutung für die Literaturentwicklung darlegen. Es geht in erster Linie um Menschen und persönliche Beziehungen vor dem Hintergrund der Literaturentwicklung.
Gleim schrieb am 2. Juni 1783 an Uz: »Briefe sind Spiegel der Seelen. Man sieht darin die Abdrücke des Geistes und des Herzens so völlig, wie das leibliche Gesicht eines Menschen im Spiegel von Glas, in Briefen aber nur, die nicht zum Druck und nicht einmal mit dem Gedanken, daß sie einmal gedruckt weren könnten, geschrieben sind. Briefe sind die besten Dokumente zu Biographien.« – und da Gleim in fast einmaliger Weise dafür sorgte, daß Briefe erhalten blieben, habe ich sie eingehend genutzt.
Die Zitate sind in Orthographie und Zeichensetzung der heutigen Form angeglichen, da ich aus sehr unterschiedlichen handschriftlichen und gedruckten Quellen zitiert habe, aus den Briefhandschriften im Gleimhaus, aus Drucken 18. und 19. Jahrhunderts, vor allem Körtes, die nicht die Originalorthographie wiedergeben, aus Auszügen in literaturhistorischen Veröffentlichungen und aus historischrischen Briefausgaben, soweit solche vorliegen.
Dieser erste Band befaßt sich mit Familienmitgliedern und Persönlichkeiten, zu denen Gleim hauptsächlich in seiner ersten Lebenshälfte Kontakte knüpfte. Ein zweiter Band mit weiteren 20 Skizzen wird folgen.
aus dem Vorwort

 

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