Vogel, Jörg (2) – Nun bleiben’se mal ganz geschmeidig!


Vogel, Jörg (2) – Nun bleiben’se mal ganz geschmeidig!

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Nun bleiben’se mal ganz geschmeidig!
Ihr Hausarzt als Beruhigungspille mit Zeichnungen von Peter Dunsch (Pedu)
978-3-86289-015-6
Warum gehen die Deutschen im Schnitt pro Jahr nur achtzehn Mal zum Arzt?
Gibt es bald ein „Volkskrankheiten-Stadl“?
Was sind die geheimen Nebenwirkungen von Pferdesalbe?
Wieder beantwortet Dr. Vogel brennende medizinische Fragen.
Tagtäglich berichten die Medien, was alles die Gesundheit schädigt. Das macht die Leute unruhig, führt zu „Rücken“, Sodbrennen und Zähneknirschen.
Bei manchen sogar zu Lottofieber.
Dann sorgt der Hausarzt für Entspannung.
Mit diesem Buch macht er Sie regelrecht geschmeidig. Denn Lachen ist die beste Medizin!
Mit oder ohne Zähnen.

 

Vorwort

Als ich neulich meine Tochter rügte, weil sie wieder einmal den Mülleimer nicht hinaus gebracht hatte, sagte sie folgendes zu mir: „Mensch, Papa, nun bleib mal ganz geschmeidig!“

Dieser Satz ging mir fortan nicht mehr aus dem Kopf. 

Regen wir Erwachsene uns einfach zuviel auf? Über völlig banale Dinge, die den ganzen Ärger gar nicht wert sind? Bietet so ein ungeleerter Mülleimer nicht auch viele neue Chancen? Ungeahnte Tierarten könnten sich bei uns ansiedeln. Ein Heer von Schimmelpilzen erschafft ihnen dafür einen flauschigen Rasen in schwarz und grau. Nie gekannte Gerüche wecken in uns uralte Erinnerungen an unser einstiges Höhlendasein. So etwas erzeugt Demut. Immerhin ist der Geruchsinn der älteste Sinn des Menschen.

Nein, meine Tochter hat wahrscheinlich Recht. Wir sehen alles viel zu verbissen. Bluthochdruck, Schlafstörungen und überlaufende Magensäure sind die Quittung dafür.

Nehmen wir uns an der Jugend ein Beispiel! Es lebe der Mülleimer! 

In diesem, meinem zweiten Buch gehen wir wieder auf Tour durch den ganz alltäglichen Wahnsinn des deutschen Gesundheitswesens. Viele aktuelle Erkenntnisse haben dabei Pate gestanden. Zum Beispiel, dass die Deutschen im Schnitt achtzehn Mal pro Jahr einen Arzt aufsuchen („… ich doch nicht, Herr Doktor …“), dass eine Gesundheitsministerin von ihrem eigenen Dienstwagen überrollt werden kann und dass Volkskrankheiten im Gegensatz zu Volksvertretern zwar nicht wählbar sind, dafür aber manchmal sogar ganz nützlich sein können.

So mancher wird sich auch in diesem Buch wiedererkennen. Ich selbst habe mich darin auch wiedergefunden, mit und ohne weißen Kittel. Aber natürlich gilt auch dieses Mal: Bitte nicht alles sooo ernst nehmen! Denn Satire lebt von der Übertreibung.

Und egal was passiert: Nun bleiben’se mal ganz geschmeidig!

Herzlichst Ihr

Dr. Jörg Vogel 

 

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